Sprungziele
Inhalt
/ Neues in den Ausschreibungen!
/ Bund führt Honoraruntergrenzen für Kulturförderung ein !
/ Das Lachmöwen Theater, Laboe sucht Verstärkung !

/ Kulturknotenpunkt Ost in Oldenburg in Holstein. Ein professionelles Netzwerk für Kultur im ländlichen Raum. -

 Kultur- und Medienministerrat der EU – Neues Webtool zur Information über europäische Fördermöglichkeiten vorgestellt. -  

- Stammtisch für Kunst- und Kulturakteure: Am ersten 2. Dienstag jeden Monats um 19:00 Uhr im Lutterbeker, Dorfstrasse 11, 24235 Lutterbek.

Der letzte Stammtisch vor der Sommerpause ist diesmal am letzten Dienstag im Juni, am 25. , um 19:00 Uhr!

Der nächste findet dann wieder am 10. September 2024 statt !


Bund führt Honoraruntergrenzen für Kulturförderung ein – Roth: „Kreative Arbeit adäquat vergüten“

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA). Dienstag, 13. Februar 2024

Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat heute im Bundeskanzleramt den Verbänden und Gewerkschaften ihre Pläne zur Aufnahme von Honoraruntergrenzen in den Bestimmungen der Kulturförderung der BKM vorgestellt. Demnach soll es für professionelle, freie Kreative in den Sparten Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Wort, Musik und kulturelle Bildung eine garantierte Mindestvergütung geben, wenn sie für Empfängerinnen und Empfänger von Fördermitteln bestimmte Tätigkeiten auf Honorarbasis ausführen.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Das Einkommensniveau vieler freier Künstlerinnen und Künstler ist nach wie vor erschreckend niedrig. Das belegt nicht zuletzt die aktuelle Studie des Deutschen Kulturrates. Als Kulturstaatsministerin ist es mir ein Herzensanliegen, dass künstlerische und kreative Arbeit angesichts ihres hohen gesellschaftlichen Stellenwerts auch angemessen vergütet wird. Die öffentliche Kulturförderung steht hierbei in besonderer Verantwortung mit gutem Beispiel voranzugehen und verbindliche Mindestvergütungsstandards einzufordern.“
Die Verpflichtung betrifft alle Förderungen, bei denen der Finanzierungsanteil des Bundesressorts für Kultur und Medien 50 Prozent übersteigt. Sie wird ab sofort Bestandteil der zu erlassenden Bescheide und grundsätzlich zum 1. Juli 2024 verbindlich. Maßstab für die einzuhaltenden Honoraruntergrenzen sind die entsprechenden bundesweiten Empfehlungen der jeweils einschlägigen Berufs- und Fachverbände der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen.
In seiner jüngsten Studie „Baustelle Geschlechtergerechtigkeit. Datenreport zur wirtschaftlichen und sozialen Lage im Arbeitsmarkt Kultur“  hatte der Deutsche Kulturrat erneut aufgezeigt, dass ein großer Teil der freien, professionellen Künstlerinnen und Künstler in Deutschland nach wie vor unterdurchschnittlich geringe Einkommen erzielt. Diese Einkommenssituation zieht Folgeprobleme, insbesondere bei der sozialen Absicherung, nach sich.
Mit der Einführung förderbezogener Honorarmindestanforderungen setzt die Staatsministerin ein zentrales Vorhaben im Kulturkapitel des Koalitionsvertrages um.


61. Wettbewerb Jugend musiziert!

Mit einem neuen Outfit für 2024 geht Jugend musiziert an den Start: Ein neues digitales Anmeldeverfahren und eine neue Homepage lösen die bekannte Papier-Anmeldung ab. Das Einsenden der unterschriebenen Anmeldeformulare entfällt ab sofort. Bis zum 15. November 2023 konnten sich Schüler:innen, Auszubildende, junge Berufstätige und Studierende, die nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen, auf www.jugend-musiziert.org registrieren und zum Wettbewerb anmelden.

Online-Tutorials erklären das neue Verfahren für Teilnehmende, Eltern und Lehrkräfte. Alle Informationen zum neuen Anmeldeprozess sind auf https://www.jugend-musiziert.org/teilnehmen/anmelden zu finden.
Ausgeschrieben ist der Wettbewerb 2024 in der Solowertung für Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical und Orgel. In der Ensemblewertung kann man sich für die Kategorien Klavier vier- bis achthändig oder an zwei Klavieren, Duo: Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier, Schlagzeug-Ensemble und für „Besondere Besetzungen“: Werke der Klassik, Romantik, Spätromantik und des Impressionismus anmelden, sowie für Jumu open. Die Ausschreibung mit allen Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier !


Das Lachmöwen Theater, Laboe sucht Verstärkung!

Das Lachmöwen Theater in Laboe ist ständig auf der Suche nach Verstärkung seines Ensembles !
Gesucht werden weibliche & männliche Darsteller/innen (18-25 J.)Kenntnis der Plattdeutschen Sprache ist nicht zwingend erforderlich.
Gesucht werden auch eine Souffleuse oder Souffleur.

Kontaktdaten:
Tel. 04343 / 4946-441 oder
E-Mail: bewerbung@lachmoewen.de


KIEL. Das Finanzministerium präsentiert seine gefragte Veranstaltung „Steuertipps für Vereine“ erstmalig in digitaler Form.

Am 21.11.2023 um 19:00 Uhr informierte Finanzministerin Monika Heinold und ein Expertenteam in einem Online-Seminar über die wichtigsten Fragen rund um das Thema Vereinsfinanzen.
„Der Staat fördert ehrenamtliches Engagement durch eine Reihe von Vergünstigungen. Mit dieser Veranstaltung wollen wir dazu beitragen, das oftmals komplizierte Steuerrecht anschaulich zu erklären und so die Arbeit von Vereinen und Verbänden zu erleichtern“, so Heinold.
In der rund zweistündigen Online-Veranstaltung standen die wichtigsten steuerrechtlichen Regelungen zur Gemeinnützigkeit, zur Abzugsfähigkeit von Spenden, zum Verein als Arbeitgeber und zur Umsatzsteuer auf dem Programm. „Die positive Resonanz auf die vorangegangenen Veranstaltungen motiviert uns, diese Veranstaltung nun auch digital anzubieten. Digitale Veranstaltungen sparen Anfahrtswege und sind dadurch bürger- und umweltfreundlich“, so Monika Heinold.
Zum Thema Steuerrecht für Vereine bietet das Finanzministerium ebenfalls eine Broschüre an. Die Broschüre steht als Download auf der Internetseite des Finanzministeriums unter www.t1p.de/a83vk zur Verfügung.


Kulturfonds Energiekosten 2023 - als Verstärkung der bereits bestehenden Fördermöglichkeiten des Kreises Plön.

„Zusätzlich zur institutionellen Kulturarbeit stellt der Kreis Plön regelmäßig Fördergelder für verschiedene kulturelle Zwecke zur Verfügung, die der Plöner Kreistag als freiwillige Leistung auch in schwierigen Zeiten zur Unterstützung ehrenamtlicher Kulturarbeit aufrechterhält, so Landrat Björn Demmin. So hatte der Plöner Kreistag im Februar des Jahres beschlossen, im laufenden Haushaltsjahr 50.000 € zur Verfügung zu stellen, um Vereine und Verbände im Kreisgebiet, die sich kulturell betätigen, angesichtsder gestiegenen Energiekosten wirksam zu entlasten. Förderanträge konnten bis zum 15. August 2023 eingereicht werden. Über die Mittelverteilung entschied der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport in seiner Sitzung am 13. September 2023.

Die Zuschussmittel dienen der Entlastung von im Jahre 2022 gegenüber dem Vorjahr bei ähnlichem Verbrauch spürbar gestiegenen Energiekosten. Voraussetzung für die Inanspruchnahme war, dass die ehrenamtlich genutzten Räumlichkeiten der Antragsteller kulturellen Zwecken dienen. Als Bemessungsgrundlage diente eine Gegenüberstellung des nachweisbaren Energieverbrauches und der sich daraus ergebenden Energiekosten in den Jahren 2021 und 2022. Pro genehmigten Antrag wurden maximal Energiekosten in Höhe von 5.000 Euro übernommen.

Das Antragsformular und eine Übersicht der Förderkriterien gibt es nachfolgend als Download.


Die VHS Heikendorf e. V. sucht zum Herbstsemester 2023 einen/eine Malkursleiter/-in.


In den vergangenen Jahren hat Frau Leona Zeller sehr erfolgreich einen festen Malkreis aufgebaut, für den nun eine neue Leitung gesucht wird. Dieses Angebot liegt der VHS Heikendorf sehr am Herzen. Die Gemeinden in Schrevenborn waren immer "Künstlerkolonie" und dieses hat sich bis heute erhalten. Daher ist die Nachfrage nach entsprechenden Kursangeboten groß.
Nach- oder Anfragen zu den Bürozeiten der VHS.
(Dienstagvormittag 9:00 bis 12:00, Donnerstagnachmittag 14:30 bis 17:30) unter:

0431-245163 oder per Mail unter info@vhs-heikendorf.de 
Karin Hoppe / Jürgen Ströh


Kulturkonferenz des Kreises Plön

Am Montag, den 24. Oktober 2022 fand im Ostseebad Hohwacht die 4. Kulturkonferenz des Kreises Plön unter Mitwirkung zahlreicher Telnehmer aus Kunst und Kultur statt.

Nach der Begrüßung durch den Kulturbeauftragten des Kreises Plön, Mathias Wolf und einem Grußwort des Kreispräsidenten Herr Stefan Leyk wurde die Konferenz durch Beiträge der drei Referentinnen:

Charlotte Reimann, eine der Sprecherin der kulturpolitischen Gesellschaft Schleswig-Holstein (Impulsvortrag über die Herausforderungen für Kultur in ländlichen Räumen an Hand des Beispiels: Lesewerkstatt Preetz).
Heike Müller, Kulturknotenpunkt Ost (Vorstellung des neuen Kulturknotenpunktes für die Kreise Ostholstein und Plön)

und 
Grit Wenzel, Geschäftsführerin Hohwachter Bucht Touristik (Kunst / Kultur und Tourismus am Beispiel Hohwacht) eröffnet.


Die KulTour Oldenburg in Holstein gGmbH ist für die nächsten fünf Jahre der Kulturknotenpunkt Ost und steht in Verantwortung für die inhaltliche Ausgestaltung und damit für die Vernetzung der Kulturarbeit im ländlichen Raum der Kreise Plön und Ostholstein.

Die KulTour Oldenbung geht in das zweite Jahr ihrer Tätigkeit als Kulturknotenpunkt Ost!

Die vor einigen Jahren ins Leben gerufenen Kulturknotenpunkte in Schleswig-Holstein sind Teil des Kulturkonzeptes des Landes Schleswig-Holstein („Kulturperspektiven Schleswig-Holstein“), das den Erhalt und die Absicherung der kulturellen Infrastruktur, insbesondere im ländlichen Raum, vorsieht. Kulturknotenpunkte werden vom Land finanziell mit derzeit 40.000 € pro Jahr unterstützt. Sie werden bei bestehenden, professionell geführten Einrichtungen mit kulturellem Bezug und Erfahrung in der Vernetzungsarbeit angesiedelt. Landesweit gibt es sieben Knotenpunkte. Die Koordination des Netzwerks erfolgt durch den Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.Landesweit gibt es sieben Knotenpunkte. Die Koordination des Netzwerks erfolgt durch den Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V.
Das Konzept stellt die Vernetzungs- und Beratungstätigkeit in den Mittelpunkt. Ziel ist eine Lösungsfindung für die individuellen Fragestellungen in Kunst und Kultur. Das Team in Oldenburg in Holstein, Heike Müller und Mirko Franck, möchten Strukturen und Rahmenbedingungen schaffen, um unterschiedliche kulturelle Entwicklungsprozesse in den lokalen Kulturnetzwerken der beiden Kreise zu ermöglichen. Wichtig ist es den Verantwortlichen des Kulturknotenpunktes Ost, Kulturakteure in den Kreisen zu vernetzen, kulturelle Vielfalt in den Regionen zu ermöglichen und Erfahrungswerte zu teilen. Interessierte sind herzlich eingeladen sich zu melden bei: www.kultour-oldenburg.de.


Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Bundesfinanzministerium haben sich mit den Ländern darauf verständigt, den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen an zwei wichtigen Stellen zu verlängern.

Weitere Informationen zum Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen bietet die Seite https://sonderfonds-kulturveranstaltungen.de


Kultur- und Medienministerrat der EU - Neues Webtool zur Information über europäische Fördermöglichkeiten vorgestellt.

Bei der Ratssitzung am Dienstag, 30. November 2021 stellte die Europäische Kommission das Online-Tool „CulturEU“ vor.

Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche gebündelt Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen, Künstler und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. Gemeinsam mit meinen Counterparts aus Portugal und Slowenien habe ich mich in der EU-Trioratspräsidentschaft intensiv dafür eingesetzt. Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“
Die Kulturstaatsministerin unterstützt gemeinsam mit Österreich ein ähnliches Informationsportal des Creative Europe Desk Kultur in Bonn, das sich speziell an den deutschsprachigen Raum richtet. Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet und ist verfügbar unter: www.europa-foerdert-Kultur.eu.
Monika Grütters konnte zudem erneut für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für den gewerblichen Kunsthandel werben: „Hier stimmen mich die jüngsten Entwicklungen zuversichtlich: Die Kompromisslösung, die derzeit in den zuständigen Gremien besprochen wird, weist in die richtige Richtung und hat die kulturpolitische Unterstützung der Bundesregierung.“

Umfassende Beratungsangebote für Kulturschaffende

KIEL. Das Land unterstützt Kulturschaffende und Kultureinrichtungen in Schleswig-Holstein auf vielfältige Weise. Dazu gehören auch umfassende Beratungsangebote: Kristin König von der Servicestelle „Kultur macht stark“ und Annika Flüchter von der Servicestelle Kulturförderung Schleswig-Holstein informieren nicht nur über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten, sondern unterstützen auch bei der Antragstellung. Allein im Zeitraum von Juni bis September 2021 haben sie elf Veranstaltungen – sieben davon in Zusammenarbeit mit Kulturknotenpunkten und vier mit Kulturbüros – mit insgesamt 295 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und 74 Referentinnen und Referenten organisiert, auf denen sie über landesweite und regionale Fördermöglichkeiten informiert haben. Corona-bedingt mussten die meisten Veranstaltungen online stattfinden, aber auch auf diese Weise hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Personen hinter den unterschiedlichen Förderangeboten kennenzulernen und ein passgenaues Förderangebot zu finden. Die knapp 80 Vorträge und Präsentationen der Veranstaltungsreihe stehen ebenso wie die Links zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern auf dem begleitenden Padlet unter https://t1p.de/jwuz nun abrufbereit im Netz zur Verfügung.
Auch für den kommenden Sommer planen die beiden Servicestellen wieder Informationsveranstaltungen. Aber auch außerhalb dessen stehen Kristin König für Beratung zum Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ und Annika Flüchter für Anfragen und Orientierungsberatung zu allen weiteren Kulturförderprogrammen jederzeit gern zur Verfügung.

Kontaktdaten der Servicestellen
Kristin König, Servicestelle „Kultur macht stark“ Schleswig-Holstein:
E-Mail:  koenig@lkj-sh.de oder per Telefon 04331 492 700 13
Annika Flüchter, Servicestelle Kulturförderung Schleswig-Holstein:
E-Mail: kulturfoerderung@bimi-landsh.de oder per Telefon 0431 988-2201

Veranstaltungen der Servicestellen SH:

„SPRECHSTUNDE: Kulturförderung“ (Gast: Stiftung Bildung)

Alle zwei Monate am ersten Mittwoch des .Monats, von 16:00 bis 17:00 Uhr, stellen die beiden schleswig-holsteinischen Servicestellen (Servicestelle Kulturförderung Schleswig-Holstein und Servicestelle „Kultur macht stark“ Schleswig-Holstein) komprimiert, digital aktuelle sowie anstehende (Projekt-)Ausschreibungen in den Bereichen Kultur und Kulturelle Bildung vor; zusätzlich ist zu jedem Termin ein Gast eingeladen, der eine landesweite Fördermöglichkeit vertritt und diese vorstellt. Im Anschluss an die kurzweiligen Präsentationen haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, mit den drei Referent*innen ins Gespräch zu kommen, Nachfragen zu stellen oder erste Projektideen zu besprechen. Weitere Infos und Anmeldung finden Sie hier: https://t1p.de/8yscj .


Kulturfonds Energie des Bundes ist beendet !

Mit dem Kulturfonds Energie des Bundes unterstützte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die Kulturszene bei der Bewältigung der Energiekrise. Der Kulturfonds Energie des Bundes wird als Härtefallhilfe aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds-Energie (WSF-E) finanziert. Dieser endet infolge des Bundesverfassungsgerichtsurteils vom 15.11.2023 zum Jahresende. Mit Auslaufen des WSF-E endet auch der Kulturfonds Energie des Bundes. Die 4. und 5. Fördertranche, deren Antragszeitraum im Jahr 2024 gelegen hätte, müssen daher entfallen.
Um den Kultureinrichtungen bzw. Kulturveranstaltenden, die bis zum 21.11.2023 (Datum der Haushaltssperre gemäß § 41 BHO) einen Antrag gestellt haben, Vertrauensschutz zu gewähren, haben sich Bund und Länder darauf verständigt, dass die bis einschließlich 21.11.2023 eingereichten Anträge im Kulturfonds Energie des Bundes auf der Grundlage der vorliegenden Angaben der Antragstellenden von den Bewilligungsstellen der Länder soweit möglich final, soweit nötig zunächst vorläufig verbeschieden und die beantragten Summen ausgezahlt werden.
Bei nur vorläufigen Bescheiden werden die Anträge nach Auszahlung von den Bewilligungsstellen der Länder im Nachgang abschließend geprüft. Dabei kann es ggfs. zu Rückforderungen kommen.

Anträge von Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltenden, die nach dem 21.11.2023 gestellt wurden, können aufgrund der o. g. Umstände hinsichtlich der Bundesförderung nicht mehr positiv verbeschieden werden.

www.kulturfonds-energie.de


Sonderfond des Bundes für Kulturveranstaltungen.
Es geht wieder los!
Kunst und Kultur sind essenziell. Wir wollen, dass wir alle bald wieder die kulturelle Vielfalt in unserem Land auch live erleben können. Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Comedy, Lesungen, Ausstellungen und andere Kulturveranstaltungen – das alles hat uns sehr gefehlt. Mit dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen geben wir nun eine Perspektive.
Wir stellen zur Unterstützung von Kulturveranstaltungen bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung, damit der Neustart gelingt. Der Sonderfonds ist dadurch für Künstlerinnen und Künstler und für die gesamte Kreativszene eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Hilfen der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen.


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14.04.2024 
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